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Die Elternaustreibung
"Der Autor erzählt in diesem autobiographischen Roman die Geschichte der gescheiterten Liebe zwischen zwei Männern, Volker und Andreas, oder, genauer, die Geschichte dieses Scheiterns, das im ersten Augenblick begann. Die anfänglichen Schwierigkeiten sind die üblichen: Eifersucht, begründete und unbegründete, Verletzungen, absichtliche und unabsichtliche, das Gefühl, selber vom anderen nicht genügend wahrgenommen zu werden. Bei der Suche nach tieferen Gründen geht der Erzähler bis weit in seine Kindheit zurück und wird so aufmerksam auf das Abhängigkeitsverhältnis, das zwischen Andreas und dessen Mutter besteht--für das er, Volker, eine verblüffende Erklärung findet. Das Bemühen um Genauigkeit drückt sich in einer kraftvollen, bildhaften Sprache aus (eher kantig als weich, sinnlich und gefühlvoll, aber nicht weinerlich), eigenwillig, phantasiereich, konsequent und überzeugend. Ein...
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