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Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform
Wir leben in einer historischen Welt: Diese offensichtliche Tatsache hat der Mainstream der ökonomischen Wissenschaft aus den Augen verloren, weil er einem ahistorischen Gleichgewichtsdenken verhaftet ist. Der Gedanke, das die Evolution von Technologien und Institutionen historisch kontingenten Pfaden folgt, riss viele Wirtschaftswissenschaftler aus ihrem dogmatischen Schlummer. Rolf Ackermann geht den weitreichenden methodologischen und vor allem auch wirtschaftspolitischen Fragen nach, die das Phänomen Pfadabhängigkeit aufwirft. So untersucht er die Möglichkeiten und Grenzen des Staates, politisch in die Pfade der Wirtschaft einzugreifen. Da es in der Evolution von Wirtschaftssystemen vorkommen kann, daß suboptimale Pfade eingeschlagen und dann nicht mehr verlassen werden ('Lock-in'), scheint es nahezuliegen, daß der Staat der unsichtbaren Hand der Evolution zu Hilfe eilen sollte,...